Martina Eisenreich QuINTETT

Biografien

Martina Eisenreich, Violine und Conférence
wird früh an der Münchener Musikhochschule als Jungstudentin klassischer Komposition aufgenommen, absolviert dort das Fach Filmmusik bei Prof. Dr. Enjott Schneider, sowie später an der Filmakademie Baden-Württemberg. Es entstehen laufend neue Musiken für Film, Fernsehen, Theater, Hörspiel und Konzertsaal. In europaweiter Konzerttätigkeit tourt die junge Künstlerin auch mit ihren eigenen Ensembles. Seit 2009 unterrichtet sie an der Münchener Filmhochschule. 2013 erhält sie den Erdinger Kulturpreis, 2014 werden ihre Arbeiten mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik und den Rolf-Hans Müller Preis für die beste Deutsche Fernseh-Filmmusik ausgezeichnet, eine der wichtigsten und höchstdotierten deutschen Auszeichnungen für Filmmusik. Seit 2016 studiert sie Orchesterarbeit und Dirigieren bei David Newman, Angel Velez und Conrad Pope in Los Angeles und komponiert für europäische und amerikanische Filmproduktionen.

Wolfgang Lohmeier, Schlagwerk & Klimbim
hat als einer der ungewöhnlichsten Soundkünstler in der internationalen Filmmusik-Szene neue Standards gesetzt. Als Solist arbeitete er unter andedem mit Elbtonal Percussion, dem Deutschen Filmorchester Babelsberg, dem Münchner Rundfunkorchester und Quadro Nuevo. Als Produzent schuf er die Klangwelten für bekannte Acts wie Sternschnuppe Kinderlieder, Schariwari, die „Rauhnacht“, oder Schauspieler und Sänger Michael Fitz. Neben Preisen der Hanns-Seidel-Stiftung und der Deutschen Phono Akademie erhielt er unter anderem auch vier mal den Jazz Award. Zusammen mit seiner Frau, der Filmkomponistin Martina Eisenreich, konzertiert er in ganz Europa und bereichert die filmische Intensität der Bühnenprogramme durch eine raumfüllende und phantastische, vier Meter hohe Klanginstallation, die man gesehen und gehört haben muss...!

Vladislav Cojocaru, Akkordeon
wurde in Cimislia, Moldawien geboren. Er studierte Akkordeon und Klavier an der Akademie für Musik und Theater in Chisinau. 2003 kam er nach Deutschland und setzte sein Studium am Richard-Strauss Konservatorium in München fort, wo er 2009 gleichzeitig mit Konzertdiplom und pädagogischem Diplom abschloss. Seine musikalische Laufbahn ist dekoriert mit zahlreichen Preise und höchsten Auszeichnungen; unter anderem ist er Gewinner der berühmten Akkordeon-Wettbewerbe „Eugen Coca“ und „Barbu Lautaru“ in Chisinau und des legendären „Jocurile Delfice“ in Breanks, Russland. Seite breitgefächerte Ensemble-Arbeit führt ihn über die Grenzen der Klassik auch zum Jazz und der modernen bayrischen und auch osteuropäischen Musik.

Giorgi Makhoshvili, Kontrabass
studierte Kontrabass am Konservatorium von Tiflis und an der Münchener Musikhochschule, in der berühmten Meisterklasse von Prof. Klaus Trumpf. Diese spannende Synthese formte ihn zu einem außergewöhnlich facettenreichen Interpreten. Nach seinem Abschluss folgte ein weiteres Studium Jazzkontrabass und E-Bass bei Paolo Cardoso. Giorgi Makhoshvili arbeitete mit dem United World Youth Orchestra, der jungen österreichischen Philharmonie, dem Schleswig Holstein Festival Orchester, dem Ingolstädter Kammerorchester sowie an der Luzerner und an der bayerischen Orchesterakademie. Seit 2000 ist er Mitglied des internationalen Ensembles "Bassiona Amorosa", mit dem er im Jahr 2014 den Echo Klassik gewann. Der vielfache Preisträger internationaler Wettbewerbe komponiert außerdem erfolgreich. Seine Kompositionen wurden von berühmten Interpreten wie Giora Feidman aufgenommen, die Werke für Kontrabassensemble sind im Friedrich Hofmeister Musikverlag erschienen.

Christopher Herrmann, Gitarren & Violoncello
Auf Grund seiner Neugier an neuer Musik wurde ihm bereits im Alter von 16 Jahren das erste Werk gewidmet. Christopher studierte Violoncello an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main und belegte Meisterkurse bei Daniel Müller-Schott und Jost-H. Hecker, wurde seit 2007 von Yehudi Menuhin Live Music Now Frankfurt am Main e.V. und anderen Stipendien gefördert. Durch die Klassik und deren Moderne, aber auch über die Faszination an Musik anderer Kulturen und des Jazz wurde er dazu inspiriert, eine eigene Klangsprache zu entwickeln. Eine Besonderheit ist seine ausnehmende Fähigkeit, diverse Instrumente auf Konzertniveau zu spielen, was sich auch in seinem regen Schaffen als Komponist wiederspiegelt. Mit seinen Ensembles "orchestra of truth" und "cellharmonics" war er auf Tourneen in den USA und ganz Europa.