Director: Stefan Ludwig.

Documentary, AT/GER 2016, 98 min

World Premiere: Diagonale 2016, Graz, Austria.  Prädikat: "besonders wertvoll"

AWARD for BEST DOCUMENTARY at "Fünf Seen FILMFESTIVAL", Germany

THEATRICAL RELEASE in Austria and Hungary at the end of September 2016.

They exist at the edges of society and are considered troublesome and backwards. However, János Orsòs, a Romani from eastern Hungary, has taken a new approach. János founded a school inspired by the Buddhism of B.R. Ambedkar, who freed millions of Indians from the stigma of ‘untouchability’. Full of hope and fury, János fights for a better future for his pupils, the ‘untouchables’ of Europe.

Festivals: Diagonale 2016, AT | Int. Documentary & Short Film Festival Kerala 2016, IND | Five Lakes Film Festival 2016 (in competition), GER | Sehenswert Film Festival 2016, HU

Eine Koproduktion der Tellux Film, Metafilm, ZDF – Kleines Fernsehspiel und ORF, gefördert durch das Österreichische Filminstitut und den FFF Bayern. Projektentwicklung gefördert von Kuratorium Junger Deutscher Film.


Der Jungfrauenwahn

Regie: Güner Yasemin Balci

90 min. Dokumentarfilm. Deutschland 2015.

Produktion: Hanfgarn & Ufer Filmproduktion Berlin, in Zusammenarbeit mit dem ZDF Kleines Fernsehspiel und Arte.

Erstsendung auf ARTE am 4. Dezember 2015


Ein Sommer voller Türen

Regie: Stefan Ludwig

Dokumentarfilm, HDCAM, 73 min. HFF München in Koproduktion mit dem Bayerischen Rundfunk, 2010.

Kamera: Thomas Beckmann / Schnitt: Julia Drack / Redaktion: Petra Felber (BR), Produktion: Mareike Lueg.

Drehorte: Österreich, Ungarn, Bayern.

Sieben junge Österreicher, zwei Deutsche und eine Ungarin unterwegs in der bayerischen Provinz – als bezahlte Mitgliedswerber für den Malteser Hilfsdienst. Was wie ein Ferienlager aussieht, ist Knochenarbeit. Jeden Morgen ins Gebiet fahren und gehen, gehen, gehen. An hunderten Haustüren klingeln, tausendfach an das soziale Herz appellieren. Der Auftrag: Möglichst viele Bürger für eine jährliche Spende zu gewinnen. Bezahlt wird nach Erfolg. Wer nichts „schreibt“, verdient kaum. Nicht jeder hält bis zum Ende durch. Einen Sommer lang folgten die Filmemacher ihren Helden an Haustüren, Sprechanlagen und Gartenzäune. Und wurden dabei Zeugen von Siegen, Niederlagen und skurrilen Begegnungen.

Gewinner des First Steps Award 2010, Aufführungen in Hof, Kassel, Amsterdam, Graz und zur Berlinale.


PACHAKUTEC - Zeit des Wandels

Regie: Anya Schmidt

Musik: Wolfgang Neumann und Martina Eisenreich

Naupany Puma, Nachfahre der Inka - Kultur und einer der letzten Hüter des fast ausgelöschten Wissens dieser Hochkultur, führt uns auf den Spuren der Sonne, von Indien über Ägypten bis zum karibischen Meer in Mexiko, zu Kraftplätzen der Natur und den ältesten Tempeln und Pyramiden dieser Erde. Seit jeher machten sich die Ältesten und Weisen auf den Weg zu diesen alten Stätten, wenn es darum ging, das Wissen für einen neuen Zeitenzyklus zu erhalten, denn überall auf der Welt haben diese heiligen Gebäude eine wichtige Funktion: sie sind Rezeptoren, kraftvolle Empfänger für kosmische Energien. Das Licht der Sonne und die darin enthaltene kosmische Weisheit strömen in dieser Zeit mit neuer Information an diesen Orten ein, denn unsere Mutter Erde und wir alle befinden uns auf einer Brücke in eine neue Zukunft.

>> Zur Homepage "Pachakútec"


DIE HAUSHALTSHILFE (The Housemaid)

Regie: Anna Hoffmann

60 min. Dokumentation (Sommerhaus Filmproduktion / SWR), Deutschland 2008.

Ausgezeichnet mit dem Deutschen Kurzfilmpreis 2009

Bernlinale 2010: Perspektive Deutsches Kino

>> zum Filmarchiv der Berlinale


Roaming Around

Regie: Brigitte Maria Bertele

53 min. Dok., Filmakademie Baden-Württemberg, Deutschland 2007

„Sodom und Gomorrha“ nennen die Einwohner der Ghananischen Millionenmetropole Accra die Heimat der Gestrandeten, Heimatlosen, Diebe, Zuhälter und Straßenkinder. Eine wilde Siedlung am Rande des Agbogbloshie-Marktes. In Accra wurden aktuell 20.000 Straßenkinder gezählt, die der Perspektivlosigkeit des Dorflebens entflohen sind. Die Schriftstellerin Amma Darko blickt jeden Tag aus ihrem Fenster auf das treiben des Marktes. „Das Phänomen der Straßenkinder“, sagt sie, „ist schlicht und einfach ein Symptom extremer Armut, Korruption, Unterentwicklung, unzeitgemäßer Traditionen, all die Dinge, die unsere Gesellschaft zutiefst prägen. Mit der Zeit ist mir klar geworden, dass hinter jedem Gesicht da draußen auf der Straße eine ganz persönliche Geschichte steht.“ Der Film folgt einigen der Kinder: Emmanuel und Azariah, die unzertrennlich sind und wie Brüder aufeinander achten. Stephen mit der zerfurchten Stirn und nur einem Schuh, Dangerman und seine Gang, bei denen ein kindliches Spiel ganz schnell in einen Kampf umschlagen kann, Justice, der durch seine Schlitzohrigkeit immer bekommt was er will.

Durch die Begegnung und Reflexionen von Amma Darko erhalten die Geschichten der Kinder ein universelles Profil, in dem sich literarische Passagen mit der dokumentarischen Beobachtung mischen.


Geliebte Stimmen

Regie: Stefan Ludwig & Thomas Beckmann

63 min. Dokumentation, HFF München, Deutschland 2006.

Fernsehausstrahlung im ZDF-Dokukanal.

Zwei Liebesgeschichten.
Ein Film über die Liebe in der globalisierten Welt.
Ein Film über Menschen am Telefon.

Cynthia kommt aus Ghana und Luis aus Peru. Beide leben in München und lieben jemanden, der weit weg ist – in ihrem Heimatland. Zusätzlich zu den normalen Schwierigkeiten, die es mit sich bringt, als Einwanderer in einem fremden Land zu leben, tragen sie die Belastung einer Fernbeziehung. Geliebte Stimmen erzählt, zu welchen außergewöhnlichen Situationen das führen kann. Und ob Cynthia und Luis es schaffen, dass ihre Liebe bleibt.

Kamera und Co-Regie: Thomas Beckmann
Produktion: Bernard Michaux, Hochschule für Fernsehen und Film München

Dokumentarfilmpreis der ZeLIG (Filmfestival 2006/Bozen)